• Martin Hirsch entnimmt eine Wasserprobe (Archivbild) 27.03.2020

    Maßnahmen bei Nichtnutzung von Trinkwasseranlagen

    Aktuell haben viele Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Behörden aber auch Geschäfte, Vereinsheime und Fitnessstudios geschlossen. Damit die Qualität des Trinkwassers auch nach der Wiederinbetriebnahme sichergestellt ist, informieren die Stadtwerke Kelheim darüber, was es nun zu beachten gilt.

    „Werden Wasserleitungen längere Zeit nicht genutzt besteht die Möglichkeit, dass sich Stoffe aus Werk- und Betriebsstoffen der Installationsanlagen lösen“, so Martin Hirsch, Wassermeister der Stadtwerke Kelheim. „Zudem besteht die Gefahr vor Verkeimung, da sich schädliche Bakterien ansiedeln können.“
     

    Daher ist es wichtig bei nicht genutzten Gebäuden oder Wohnungen regelmäßig einen Wasseraustausch durchzuführen. Mindestens einmal pro Woche sollten dafür alle Wasserhähne und Entnahmestellen geöffnet werden, um das Wasser durchfließen zu lassen. Werden Gebäude längerfristig nicht genutzt, empfiehlt Martin Hirsch die Anlage mit Wasser befüllt zu belassen und die Hauptabsperrarmatur am Hausanschluss abzusperren. Bei einzelnen Wohnungen ist die Absperrarmatur in der Zuleitung zur Wohnung abzusperren. Bei Wiederinbetriebnahme werden nacheinander die Kalt- und Warmwasserarmaturen für ca. 5 Minuten geöffnet und so ein vollständiger Wasseraustausch durchgeführt.
     

    Das Kelheimer Trinkwasser hat eine exzellente Qualität. Mit diesen Maßnahmen stellt jeder Einzelne sicher, dass das auch in seinem eigenen Gebäude oder der eigenen Wohnung so bleibt.
     

    Weitere Informationen finden Sie zudem auf der Website des deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (https://www.dvgw.de/wichtige-infos-zu-covid-19).